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Sapporo, 2001.12.26-2002.1.5
Teil 7
2002.1.1
Nach dem GLAY-Konzert verliessen wir mit tausenden von Fans den Dome
und gingen langsam zurück zur U-Bahn-Station.
Vor uns lag noch eine lange Nacht, denn unser Hotel schloss um 12 Uhr
seine Türen und öffnete erst wieder gegen 6 Uhr früh.
Auf dem Weg zur U-Bahn Station fotografierte ich noch ein paar Cosplayer,
bevor wir in eine U-Bahn stiegen und zurück zum Zentrum fuhren.
Viele Restaurants
und Cafes hatten geschlossen und so stapften wir durch die Kälte
der Nacht. Immer wieder begegneten uns GLAY-Fans. Wir waren alle gut
an den Taschen und dem anderem Merchandising zu erkennen^^ Wir waren
also nicht die einzigen, die zu so später Stunde nicht mehr nach
Hause kamen.
Irgendwann gingen wir in eine Spielhalle hinein, da es doch langsam
eiskalt war draussen. Ich entdeckte einen Gaijin an einem Game und sprach
ihn an. Er kam aus Australien und machte ein Austauschjahr hier in Sapporo.
Ich fragte ihn, ob er irgendeine Bar oder so kennen würde, die
noch geöffnet hätte, denn wir müssten noch ca 3 Stunden
hier ausharren. So führte er uns in eine Bar^-^' Nun ja diese Bar,
bestand aus einem Raum vielleicht 3 auf 2 meter und war mit pinkem Kunstfell
ausgelegt. Auch die Wànde waren damit tapeziert^-^', und die
Musik, naja...
Da die Bar, in der man nicht mal hocken konnte uns gar nicht zusprach,
brachte er uns zu einer Loteria, die noch geöffnet hatte. Wir bedankten
uns und wartete und warteten bis es gegen 6uhr zuging.
Es war eiskalt in diesem Fastfood-Restaurant. Es zog von allen Seiten
herein und am schlimmsten war es, wenn Leute rein- oder rausgingen.
Auch andere GLAY-Fans sassen in der Loteria und hielten sich wie wir,
mit Kaffee und Tee am Leben. Das Zeug schmeckte zwar nicht wirklich
aber gab etwas warm und hielt einen wach.
Als es dann endlich fast 6Uhr war, nahmen wir uns ein Taxi und fuhren
zu unserem Hotel zurück.
Der Bürgerstein war zwar relativ Eis und Schnee-frei, was man bei
den Strassen aber nicht sagen konnte. Die Strassen waren total zugeeist
und wir holperten nach Hause. Der Wagen starb ein paar mal fast ab und
vorallem beim Anfahren machte er Probleme. Dennoch kamen wir lebend
und gesund zu Hause an^^
Wir mussten nicht mehr lange warten und das Hotel öffnete seine
Türen. Totmüde, halb erfroren aber auch total glücklich
ging ich ins Bett.
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